AGSG - Suchtprävention und Gesundheitsförderung...
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AGSG - Wir über uns

Die AGSG: Ein Zusammenschluss für das  Gesundheitsmanagement der bayerischen Universitäten und Hochschulen

Anfang 2004 wurde auf Initiative des ehemaligen Kanzlers der Universität Würzburg, Herrn Bruno Forster, die "Bayerische Arbeitsgemeinschaft Suchtprävention und Gesundheitsförderung" ins Leben gerufen. Darin fanden sich Vertreter aller bayerischen Universitäten zusammen. Als erstes gemeinsames Projekt fand am 26. Oktober 2005 bayernweit an fast allen Universitäten ein Aktionstag "Gesunde Hochschule" statt.

Vorrangig will die Bayerische Arbeitsgemeinschaft ein Forum sein, in dem in laufenden Kontakten, insbesondere aber auf den Arbeitstreffen die jeweils an ihrer Hochschule Verantwortlichen Erfahrungen austauschen und beraten, beispielsweise über die verschiedenen Modelle der Beratung und Hilfen für Beschäftigte mit gesundheitsriskantem Verhalten, für Suchtgefährdete und Suchtkranke. Durch Bündelung und Koordination bestehender Aktivitäten Synergieeffekte zu nutzen und Projekte anzustoßen, deren Erfolg durch das gemeinsame und koordinierte Vorgehen gesteigert werden kann, ist als weiteres Ziel zu nennen.

Aktuell sind in der Arbeitsgemeinschaft alle bayerischen Universitäten und auch einige Hochschulen für angewandte Wissenschaften durch einen, teilweise auch mehrere Ansprechpersonen vertreten. Oft handelt es sich dabei um die Personalratsvorsitzenden oder die Gleichstellungsbeauftragten. Universitäten, die hauptamtliche Ansprechpersonen zu den Themen Suchtprävention und Gesundheitsförderung (Psychologen/innen, Sozialarbeiter/innen, Betriebsärzte/innen) haben, lassen sich durch diese in der Arbeitsgemeinschaft vertreten. Aus einigen Einrichtungen ist weiterhin die Leitung der Personalstelle dabei. Diese Vielfalt an Funktionsträgern regt an, die Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und so die eigene Sichtweise zu erweiten.

Im Gegensatz zu vorhandenen Netzwerken, für die es charakteristisch ist, dass sich in ihnen einzelne Akteure, im Allgemeinen Funktions- und Fachvertreter, engagieren, stellt das bayerische Modell eine Kooperation der Einrichtungen (Universitäten und Hochschulen) dar. So ist eine Struktur geschaffen, innerhalb derer die jeweiligen Ansprechpersonen vor Ort  inhaltlich tätig werden können. Entsprechend agieren die Vertreter mit klarem Auftrag ihrer Universitäts- bzw. Hochschulleitung und es obliegt nicht dem Einsatz einzelner, die Netzwerke aufzubauen und am Laufen zu halten.

Interview / Vorstellung der AGSG auf Radio WebWelle